Beispiele: Festschrift für Eugen Fink zum 60. Geburtstag by Goichi Miyake (auth.), Ludwig Landgrebe (eds.)

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Beatmung: (11. Wiener Intensivmedizinische Tage, 5.–6. Februar 1993)

Die respiratorische Insuffizienz stellt eines der zentralen Probleme des Patienten auf der Intensivstation dar. Durch Verbesserung der Technik in der maschinellen Beatmung und in den augmentierenden Verfahren sowie in der medikamentösen Therapie ist es in den letzten Jahren gelungen, große Fortschritte in der Behandlung dieser Patienten zu erzielen.

Steuerstrafrecht: Grundlagen – Anwendungsfelder – Musterfälle

Das Buch gibt einen kompakten Überblick über alle relevanten Themen des Steuerstrafrechts und die damit zusammenhängenden Fragen des allgemeinen Strafrechts bzw. des Strafprozessrechts. Die Autoren legen großen Wert auf Praxisnähe und verdeutlichen die wichtigsten Problemfelder anhand zahlreicher Musterfälle mit Lösung sowie Übersichten.

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Die Gestalten und ihre Welt, in Übereinstimmung oder Gegensatz, die sich überschneidenden Daseinskreise, anziehenden und abstossenden Elemente, die grotesken Verfremdungen und leisen Schwingungen, das Wort und das Unaussprechbare, - alles vermag er zu vereinigen. Die Gestalten bilden zugleich Kräfte und Atmosphäre, Ereignis und Geschehen. Keine hinreis sende Spannung zum Ziel äussert sich, das Gespannte des Augenblicks jedoch beherrscht noch jede Einzelheit. Sinnen und Fühlen, Schweigen und Bedeuten, nichts lässt sich absondern oder gar ablösen.

Geisterhaftes gewinnt greifbaren Wirklichkeitscharakter, Wirkliches verfremdet sich ins Geisterhafte. Büchner vermag gleichermassen beides zu berufen; er verleiht ihm dramatische Wucht oder er verdichtet es zur Atmosphäre des Beklemmenden, Erstickenden. Die gleichförmigen, unaufhörlichen Stimmen der Stille, des Vorwurfs, erhalten sich wach; die Rufe der lebenden Toten erreichen den toten Lebendigen, wenn es Danton befällt: "Will denn das nie aufhören? Wird das Licht nie ausglühn und der Schall nie modern?

Büchner erkennt in den Figuren den fassbaren Ausdruck der Mächte; jede bildet eine Projektion des Schicksals, selbstverloren und schwerpunktslos. Im Grundriss zu "Dantons Tod" scheint sich zwar noch mit Danton und Robespierre das Gegenüber der Gestalten zu erhalten, schärferes Zusehen entlarvt jedoch Robespierre als biossen Vertreter der Ideologie, die alles Persönliche aufgesogen, während Danton völlig in Ich-Momenten aufgeht; übergreifende Gesinnungen und Bestrebungen, selbst dauernde Eigenschaften büsst er ein.

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