Die multikulturelle Stadt: Von der Selbstverständlichkeit im by Wolf-Dietrich Bukow, Claudia Nikodem, Erika Schulze, Erol

By Wolf-Dietrich Bukow, Claudia Nikodem, Erika Schulze, Erol Yildiz

Durch Migrationsprozesse, aber auch im Rahmen zunehmender funktionaler Ausdifferenzierung und der Pluralisierung von Lebensstilen haben sich gerade die Großstädte zu multikulturellen Formationen - nicht nur in ethischer Hinsicht - entwickelt. Auch ist der öffentliche Diskurs in Politik und Wissenschaft häufig von einem Lamento über den Zerfall der Städte, der Rede von dem "Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" sowie der Hervorhebung ethnisch-kultureller Differenzen als einem zentralen gesellschaftlichen challenge geprägt.
Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.

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Brückenkurs Mathematik: für Wirtschaftswissenschaftler by Prof. Dr. Walter Purkert

By Prof. Dr. Walter Purkert

Studierende der Volks-und Betriebswirtschaft haben heutzutage ein beträchtli­ ches Pensum an Mathematik zu absolvieren, und dieses Pensum wird in Zukunft mit Sicherheit nicht geringer werden. Andererseits sind Mathematik und ma­ thematische Statistik Fächer, die bei vielen Studierenden der Anfangssemester nicht sehr beliebt sind, ja sogar einer nicht geringen Zahl von ihnen erhebli­ che Schwierigkeiten bereiten. Viele dieser Schwierigkeiten beruhen erfahrungs­ gemäß darauf, daß der Schulstoff, der an der Universität oder Fachhochschule vorausgesetzt werden muß, nicht sicher beherrscht wird. Ein erstes Ziel dieses Brückenkurses besteht deshalb darin, kompakt und über­ sichtlich nochmals diejenigen Teile des Schulstoffes darzustellen, die für ein Stu­ dium der Volks- und Betriebswirtschaft besonders proper sind. Es geht vor allem um sicheres Rechnen mit allgemeinen Zahlen sowie um den Funktions­ begriff, der als eines der wichtigsten theoretischen Werkzeuge zum Verständnis von Zusammenhängen im Mittelpunkt steht. Eine Brücke hat aber mindestens zwei Pfeiler, und so soll der Kurs gleichzeitig ein brauchbares Lehrbuch der Mathematik für die Anfangssemester sein. Ich habe mich bemüht, ein Buch auch für diejenigen Studierenden zu schreiben, für die Mathematik nicht gerade das Lieblingsfach ist. Es wurde deshalb Wert auf große Anschaulichkeit gelegt. Auf mathematische Strenge und auf Beweise, die zwar für den Mathematiker unerläßlich sind, für den Praktiker aber eine unnötige Belastung darstellen, wurde vollkommen verzichtet. Zahlreiche durch­ gerechnete Beispiele zeigen die Anwendung des Gelernten, und eine Fülle von Abbildungen soll auch das Vorstellungsvermögen anregen. Die Motivationen und Anwendungsbeispiele sind ausnahmslos dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich entnommen.

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Sozialräumliche Soziale Arbeit: Historische, theoretische by Kay Biesel (auth.)

By Kay Biesel (auth.)

Das Fachkonzept Sozialraumorientierung ist theoretisch (konzeptuell und methodisch) nicht ausreichend genug fundiert – hauptsächlich, weil es aufgrund von haushaltspolitischen Zwängen im Zuge des Abbaus von Sozialleistungen aufgekommen ist. Bisher wurde es nur ansatzweise einer theoretischen Reflexion unterzogen und nicht differenziert genug weiterentwickelt.

Um die Vieldeutigkeit des sozialen Raumes kritisch zu erfassen, skizziert Kay Biesel zunächst die Entwicklung der Sozialraumdiskussion, um daran anschließend das Konzept des sozialen Raumes semantisch zu erschließen. Er erörtert aus unterschiedlichen Perspektiven theoretische Fundierungen für ein kritisches Sozialraumkonzept in der Sozialen Arbeit und weist schließlich methodische Konsequenzen für eine zukünftige sozialraumorientierte Soziale Arbeit auf.

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Erfolgreiche Markendifferenzierung: Strategie und Praxis by Ulrich Görg (auth.), Ulrich Görg (eds.)

By Ulrich Görg (auth.), Ulrich Görg (eds.)

Immer mehr Produkte, mehr Medien, mehr Werbeimpulse – Kunden von heute sehen sich mit einer schier unüberschaubaren Flut an Informationen konfrontiert. In diesem Umfeld können nur Unternehmen punkten, die es schaffen, ihre Marke klar vom Wettbewerb abzuheben und einzigartig im Kopf der Verbraucher zu verankern.

„Erfolgreiche Markendifferenzierung“ kombiniert theoretische Hintergründe mit Praxisbeispielen renommierter Unternehmen. Das Buch zeigt, mit welchen Strategien und Maßnahmen sich Produkte und Marken überzeugend differenzieren lassen. Und es erläutert, wie überlegene Markenpositionierungen erreicht werden können. Ein wertvoller Leitfaden für Geschäftsführer, Markenverantwortliche und Kommunikationsexperten, die ihre Marke nachhaltig profilieren wollen.

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Histologische Tumorklassifikation: Histopathologische by St. Wuketich (auth.), F. Asboth, J. Böck, G. Brechelmacher,

By St. Wuketich (auth.), F. Asboth, J. Böck, G. Brechelmacher, G. Breitenecker, H. Budka, H. Denk, W. Feigl, W. Gebhart, H. Hackl, H. Hanak, H. Höfler, H. Hönigsmann, F. Hofstädter, J. H. Holzner, K. Jellinger, Th. J. Kessler, K. Kofler, D. Kosak, R. Krepler

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Über die Atmungsregulation unter Arbeit by Prof. Dr. Manfred Hartung, Prof. Dr. med. Helmut Venrath,

By Prof. Dr. Manfred Hartung, Prof. Dr. med. Helmut Venrath, Prof. Dr. Wildor Hollmann, Doz. Dr. Wolf Isselhardt, Dr. Dieter Jaenckner (auth.)

Unter äußerer Atmung verstehen wir den Gasaustausch zwischen der Außenluft (Milieu externe) und einem belebten Organismus (Milieu interne). Während bei direktem· Kontakt mit der Außenluft, wie es zum Beispiel die Pflanzen oder die Protozoen vorweisen, der Gasaustausch allein ein Diffusions­ challenge ist, wurde insbesondere bei den landlebenden Tieren ein komplizierter Atmungsapparat notwendig, um den Gasaustausch entsprechend den Bedürf­ nissen des Stoffwechsels zu garantieren. Der Atmungsapparat dient dazu, die kleine Oberfläche der Haut, die zum Gasaustausch zur Verfügung steht und die nur etwa 1-2% (1,9% für O2 , 2,7% für CO2) des Ruhestoffwechsels beim Menschen deckt (SCHAEFER, SCHEER [197, 198]; ERNsTENE [60]; WHITEHOUSE [212]), zu vergrößern und damit das Leben erst zu ermöglichen. Durch die Lungen wird, gewissermaßen kompensatorisch für die kleine, schlecht diffusible Körperoberfläche, ein in den Körper verlagertes Organ gebildet, wodurch ein­ 2 mal die Oberfläche - zum Beispiel beim Menschen - von 1,5 bis 2,5 m auf etwa 2 ninety m vergrößert wird. Durch Vorschalten der Atemwege zum Anfeuchten und Anwärmen der eingeatmeten Luft werden konstante und optimale Verhältnisse für den Gasaustausch durch eine nur wenige !L dicke Membran geschaffen. Durch rhythmische Erweiterung und Verkleinerung des Thoraxinhaltes wird Außenluft mit einem SauerStoffdruck von etwa a hundred and fifty Torr, CO mit etwa 0,4 Torr 2 und der relaxation Stickstoff in die Lungen hineingebracht und CO sowie Wasser­ 2 dampf ausgeatmet.

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Fremdenfeindliche Vorurteile in den Staaten der EU by Cornelia Weins

By Cornelia Weins

Die Studie untersucht fremdenfeindliche Vorurteile in den Staaten der Europäischen Union aus einer systematisch-vergleichenden Perspektive. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Staaten relevante Kontexte für die Entstehung von Vorurteilen sind. Zwei Thesen werden aufgegriffen: Zum einen wird eine Bedrohung der Mehrheit durch die Größe der Minderheit in einem Staat und schlechte makro- ökonomische Bedingungen als Ursache von Vorurteilen angesehen, zum anderen wird der Einfluss von Policy-Regimen über die Prägung der nationalen Identität thematisiert. Aus der Diskussion der beiden Thesen wird ein Modell zur Erklärung fremdenfeindlicher Vorurteile in den EU-Staaten entwickelt. Die empirische examine basiert auf Daten des Eurobarometers aus dem Jahr 2000. Die Ergebnisse zeigen sowohl Unterschiede in der Entstehung von Vorurteilen in den EU-Staaten als auch Gemeinsamkeiten.

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Wohlfahrtskulturen in Frankreich und Deutschland: by Julia Lepperhoff

By Julia Lepperhoff

Im Rahmen eines deutsch-französischen Sozialstaatsvergleichs lenkt die Untersuchung den Blick auf die unterschiedlichen Wohlfahrtskulturen beider Länder. Diese wohlfahrtskulturellen Differenzen werden mit Blick auf die aktuelle Umbauphase des französischen und des deutschen Sozialstaats verfolgt und anhand von Reformdiskussionen im Bereich der gesundheitlichen Sicherung seit 1990 illustriert. Dabei zeigt die vergleichende Betrachtung, dass Unterschiede insbesondere im sozialpolitischen Krisendiskurs und bei der Begründung und Aushandlung gesundheitspolitischer Reformstrategien rekonstruiert werden können. Dies unterstreicht trotz vergleichbarer sozial- und gesundheitspolitischer Hausforderungen in Frankreich und Deutschland die Bedeutung von pfadabhängigen länderspezifischen Entwicklungen bei der Modernisierung des Sozialstaats.

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