Das Methoden-Repertoire von Lehrern: Eine Untersuchung zum by Klaus Hage, Heinz Bischoff, Horst Dichanz, Klaus-D. Eubel,

By Klaus Hage, Heinz Bischoff, Horst Dichanz, Klaus-D. Eubel, Heinz-Jörg Oehlschläger, Dieter Schwittmann

Die hier vorgelegten Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu Fragen der Unter richtsmethoden sollen zur Erhellung eines zentralen unterrichtstheoretischen und -praktischen Problembereichs beitragen, der nach unserer Ansicht bislang nicht den Stellenwert im erziehungswissenschaftliehen Forschungsbetrieb einnahm, den er auf grund seiner Bedeutung fur Lehrende und Lernende haben musste: In dieser Untersu chung haben wir versucht, normative Didaktik und normative Aussagen uber Unter richtsmethoden ein wenig zuruckzudrangen, damit es moglich wird, uber die konstitu tiven Elemente alltaglichen unterrichtsmethodischen Handeins genauer und das heisst hier, mit erfahrungswissenschaftliehen Methoden zu verhandeln. Der Versuch, mit Mitteln der Emp1rie die Alltagspraxis von Lehrern hinsichtlich der methodischen Gestaltung des Unterrichts zu untersuchen, bringt einige Probleme mit sich. Anders als in Untersuchungen, die darauf aus sind, theoretische Konstrukte einer empirischen Bewahrungsprobe zu unterziehen, muss die examine hier relativ, theorie fern' angelegt sein. Das bedeutet, dass guy den untersuchten Unterricht moglichst facettenreich zu beschreiben hat. Das wiederum hat zur Folge, dass die anschliessende Darstellung der Ergebnisse einer solchen Untersuchung relativ komplex ist, damit die Komplexitat des unterrichtlichen Geschehens bei der examine erhalten bleibt. Eine theoriegeleitete Reduktion kann deshalb nicht forciert werden, weil es an den theore tischen Begrundungen dafur fehlt. Unsere Interpretationen konnen sich deshalb auch nicht auf eine explizite Unterrichtstheorie beziehen. Bei der von uns gewahlten Vor gehensweise kann eine. Reduktion, eine Akzentuierung der Ergebnisse erst erfolgen, wenn die Strukturen und Tendenzen der Daten vorl

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Ein weiterer Grund für dieses Vorgehen war, daß der SIK-Kodierer auch noch für den ergänzenden Fragebogen verantwortlich war, der teilweise während der Stunde ausgefüllt werden mußte. Nach Abschluß der Evaluation wurden die am Projekt beteiligten Mitarbeiter ihren Aufgaben entsprechend geschult. Da eine arbeitsteilige Beobachtung mit je zwei Forschern vorgesehen war, konnten je nach Zeitbudget des einzelnen Beobachters Spezialisierungen vorgenommen werden. Die Beobachterübereinstimmung erschien uns ausreichend bei ca.

Zwar sind wir dadurch nicht in der Lage, jede Kategorie zu operationalisieren, doch glauben wir, durch Deskription der Kategorien vor allem Unterrichtswissenschaftlern und Lehrern sehr gut deutlich machen zu können, wann wir eine Unterrichtssituation einer bestimmten Kategorie zuordnen. 1 Dimension: Didaktische Funktion Diese Dimension beschreibt die Funktion, die eine Unterrichtssequenz innerhalb eines übergreifenden didaktischen Zusammenhangs besitzt. ). Die Erläuterungen der einzelnen Kategorien verdeutlichen dies.

H) Kontrolle In der Kontrollphase wird festgestellt, auf welchem Stand die Lernarbeit der Schüler ist. Eine Kontrolle kann darin bestehen, daß ein Lehrer die Schüler ständig beobachtet, sie kann schriftlich oder mündlich, vorbereitet oder unvorbereitet erfolgen. Es soll gelten, daß "Kontrolle" immer ohne Zensurengebung auftritt (assignment). "Kontrolle" liegt auch dann vor, wenn sie anhand einer Anwendungs-Aufgabe durchgefuhrt wird. , das sich auf die Zuteilung von Zensuren ausrichtet, wird als Beurteilung gefaßt (assessment).

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