Mikrobiologie von Böden: Biodiversität, Ökophysiologie und by Professor em. Dr. sc. agr. habil. Johannes C. G. Ottow M.

By Professor em. Dr. sc. agr. habil. Johannes C. G. Ottow M. Sc. bact (KSU, Manhattan, USA), Dipl.-Ing.agr. (Gießen), B.Sc. (Deventer, NL) (auth.)

Diese umfassende Einführung richtet sich an Studierende und Absolventen umweltbezogener Studiengänge. Das Lehrbuch setzt gute Kenntnisse der allgemeinen Mikrobiologie und Bodenkunde voraus. Böden sind ausgezeichnete Lebensräume und voll mit Leben. Wer sind eigentlich die Bewohner und was once machen „die darunter“? Die meisten Prokaryoten (Bacteria, Archaea), Echten Pilze (Fungi) und Protozoen sind heute noch unbekannt und bisher noch nicht kultivierbar. Ihre genetischen und funktionellen Diversitäten sind aber gewaltig. Wie können wir diese bestimmen? Bodenorganismen sind in quickly jeder Hinsicht all-powerful. used to be sie leisten können und vor allem, wann sie es tun, verrät dieses Buch. Es vermittelt die Grundlagen des horizontalen Gentransfers, der molekularbiologischen Bodenanalysen, des Risikos gentechnisch veränderter Mikroorganismen in Böden, der Funktionen von Mykorrhizapilzen, der Kommunikation („mikrobielle Esperanto“) in Biofilmen und Kolonien, der biologischen Stickstoffbindung und der Humifizierung. Welche Rolle haben Mikroorganismen für die Bodenfruchtbarkeit? Nicht zuletzt werden Mikrobiologie und Biochemie der C-, N-, Mn- und Fe-Kreisläufe ausführlich behandelt. Die Wurzeln von Pflanzen sind mit Bakterien und Pilzen dicht besiedelt. Ihre Aktivitäten sind für gesundes Pflanzenwachstum unentbehrlich. Welche Einflüsse haben die Mikroorganismen in der Rhizosphäre auf die Pflanzen?

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Sie bewegen sich mit Pseudopodien (Scheinfüßchen, „Wurzelfüßer“) und fressen damit Prokaryoten, Pilze sowie Ein- und Vielzeller. 4) mehr die wechselfeuchten Grobporen bewohnen. ). Flagellaten (Geißeltierchen) und Ciliaten (Wimpertiere) sind begeißelt und bewegen sich als „Bakterienfresser“ aktiv zu den Nahrungsquellen und benötigen dazu Wasser in den Mittelporen und Wasserfilme loide und Detritus (saprophag) werden aufgenommen. Andere sind Räuber (Prädatoren) und fressen kleinere Protozoen, Nematoden und sogar Metazoen (Rädertierchen).

10 Rasterelektronenmikroskopische (REM-) Aufnahme eines weit verbreiteten colpodiden Wimpertierchens (Colpoda minima, Ciliata; ca. 150 μm lang) aus frischem Laubstreu. Beachte die zahlreichen Wimpern auf der ganzen Oberfläche zur schwimmenden Fortbewegung in der Bodenlösung. Pfeil oben: Zellmund zur Nahrungsaufnahme; Pfeil unten: kontraktile Vakuole (Aufnahme W. Foissner, Salzburg) krobiellen Biomasse und in Reaktion darauf eine Zunahme sowohl von Protozoen als auch von bakteriophagen und mykophagen Nematoden zur Folge (Foissner 1994, 1999; Yeates u.

0,25 bis 0,5 μm) 6) für Xerophyten bis –6 MPa und für xerotolerante Pilze und einige Bakterien mit Saugspannungen bis –14 MPa noch verfügbar behrlich. Elektronenmikroskopische Untersuchungen an verschiedenen Böden haben gezeigt, dass die typischen kleinen Bodenprokaryoten (Ultramikroben) primär jene Poren besiedeln, die im Durchmesser etwa 3-mal so breit sind wie der eigene Querschnitt, was Poren mit einem Durchmesser von etwa 1 bis 2 μm entspricht. Auch Pilzhyphen besiedeln bevorzugt die größeren Mittelporen, die sie ebenfalls nur teilweise ausfüllen, vermutlich um die Wasserbewegung (Transport von gelösten Enzymen und Nährstoffen) nicht zu unterbinden.

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